von der Vergangenheit bis hin in die Zukunft

Unternehmensgeschichte

1930

Jahr 1930

Am 01.07.1930 gründeten Karl und Maria Berger die Karl Berger & Co.
Der erste Firmensitz ist in der Holbeinstraße 28 in Mannheim – Neuostheim.

Das junge Unternehmen liefert u.a. Lederriemen, Dichtungen aus Leder und Pappe an die Firmen Klein, Schanzlin & Becker (KSB), Heinrich Lanz (Traktorenwerk), Karl Benz (Autoproduktion) und an die Motorenwerke Mannheim (MWM).

 

 

1945

Jahr 1945

Nach dem Krieg konzentriert sich die Karl Berger und Co. (genannt KABECO) auf den Vertrieb von Gummiplatten, Treibriemen, Transportbänder, Asbestpackungen, Schnüre, Celluloid und Stanzteile, produziert auf Schwenkarmstanzen.

 

 

                                

1951

Jahr 1951 - 1954
Die Söhne Josef, Friedrich und Otto weden 1951 als Kommanditisten in die Firma aufgenommen und damit die Nachfolge durch die zweite Generation eingeleitet. Zeitgleich wird ein neues Betriebs- und Lagergebäude in der Schwetzinger Vorstadt errichtet. Im Jahre 1954 wird das Gebäude um drei Stockwerke erweitert.
Die Hauptprodukte dieser Zeit sind technische Gummiwaren und Asbest, Treib- und Keilriemen, technische Lederwaren und Papiere.

 

 

1967

Jahr 1967
Die Karl Berger & Co. bezieht den Neubau des derzeitigen Betriebsgebäudes.
Nunmehr verfügt das Unternehmen über 2.450 qm Büro-, Lager- und Produktionsfläche im neuen Gewerbegebiet Mühlfeld. Durch die neuen Räumlichkeiten kann das Verarbeitungszentrum und die Stanzerei ausgebaut werden.

 

 

1980

Jahr 1980
Umwandlung der Karl Berger & Co. in Gummi-Berger GmbH und Eintritt von Karl-Friedrich Berger in die Unternehmung. Damit war die Unternehmensnachfolge in der dritten Generation gesichert.
Gummi-Berger GmbH ist inzwischen Technischer Händler im Vollsortimentsbereich inkl. Arbeitsschutzprodukte, Schläuche und Armaturen.

 

 

1981

Jahr 1985

Um weiterhin den Anforderungen der Serienkunden gerecht zu werden, investiert das Unternehmen in ein Prüflabor für die Qualitätssicherung und spezialisiert sich zunehmend auf den Bereich Dichtungs- und Elastomertechnik

 

 

1994

Jahr 1992 - 1994

Als eine der ersten Unternehmen in Deutschland investiert die Gesellschaft in eine Wasserstrahlanlage. Angeregt durch Mitarbeiter werden u.a. auch Designartikel für Handwerksbetriebe produziert. Zu diesem Zeitpunkt wird Karl Friedrich Berger alleiniger Gesellschafter der Gummi-Berger GmbH.

 

 

1995

Jahr 1995 - 1998

Durch die Aufmerksamkeit eines Mitarbeiters übernimmt die Gummi-Berger GmbH den Vertrieb in Deutschland für eine Produktinnovation, einen porösen Gummischlauch aus Recyclinggummi zur unterirdischen Bewässerung. Unter der Eigenmarke „AquaTerra®“ werden u.a. Golfplätze, Fußballplätze, hochwertige Gärten und städtische Anlagen mit diesem Bewässerungssystem ausgerüstet. Bedauerlicherweise musste der Vertrieb 1998 wegen Insolvenz des Herstellers eingestellt werden

Zur Absicherung der Serienqualität wird das Unternehmen 1997 erstmals nach ISO 9001 zertifiziert.

 

 

1999

Jahr 1999

1999 zieht sich das Unternehmen aus dem Vertrieb von Arbeitsschutzartikeln, Schläuchen, Armaturen etc. zurück und konzentriert sich von da an auf die Produktion, den Vertrieb und Dienstleistungen rund um den Bereich Dichtungs- und Polymertechnik.

In diesem Zuge wird der Name DichTec® sowie S2B®-services to business geschützt und Gummi-Berger wirbt mit dem Single-Source-Konzept für seine Serienkunden aus der Landmaschinenindustrie, dem Motorenbau und weitere Branchen.

Seit 2000 sehen wir uns als Dienstleister für Dichtungen und technische Polymerprodukte. Wir realisieren Single-Sourcing-Prozesse für Serienteile und decken die komplette Supply-Chain - vom Teiledesign bis zur Auslieferung ans Band, sowie die Ersatzteilelieferung ab.

 

 

2002

Jahr 2002

Das Produktspektrum geht inzwischen weit über den Werkstoff Gummi hinaus. Diesem Grundgedanken folgend, wird im Januar 2002 der Firmenname Gummi-Berger durch Berger S2B® ersetzt.

 

 

2003

Jahr 2003

Basierend auf dem Aus- und Weiterbildungskonzept ILAGO® wird die Berger S2B GmbH 2003 als Top-Arbeitgeber des Mittelstandes ausgezeichnet.

Um die elektronische Kommunikation mit den Serienkunden zu optimieren, wird ein neues ERP-Programm mit der Möglichkeit der EDI integriert. Abermals wird der Weg der ständigen Qualitätsverbesserung konsequent weiter gegangen und das Unternehmen erstmals gemäß der DIN EN ISO 9001:2000 von der DQS zertifiziert.

 

 

Plotter

Jahr 2009

Durch den Kauf eines Plotters wird 2009 die Produktion und Lieferung von Einzelteilen und Kleinserien, z.B. für den Maschinenbau oder Prototypen für Serienhersteller erweitert.

 

 

2010

Jahr 2010

Simon Treiber wird 2010 zum Geschäftsführer bestellt, wodurch die Marktpräsenz erhöht und die Kontakte zu den Serienkunden maßgeblich verbessert werden.

 

 

U-Wert

Jahr 2011

Braucht ein Unternehmen Werte? Ja, denn da zahlreiche Marktveränderungen, Wirtschafts- und Finanzkrisen aus unserer Sicht vielfach durch einen Werteverfall ausgelöst wurden, halten wir ein gelebtes Wertefundament und das partnerschaftliche Miteinander auf allen Ebenen für die nachhaltige Zukunftsfähigkeit eines Wirtschaftsunternehmens für unabdingbar. 

   

2014

Jahr 2014

Im Jahr 2014 wird eine neue Wasserstrahlschneideanlage in Betrieb genommen, die drei Schneidköpfe und einen 3D-Schneidkopf hat sodass Winkelkontouren bis zu 45° geschnitten werden können. Da die Anlage ebenso auf Abrasivschnitte ausgerichtet ist, können auch Weichmetalle zugeschnitten werden

 

 

Jubiläum iStock-860761102

Jahr 2020

In der von Corona geprägten Zeit begeht das Unternehmen sein 90-jähriges Betriebsjubiläum. Besonders stolz sind die Mitarbeiter, die Geschäftsführung und der Gesellschafter, dass es über die neun Jahrzehnte gelungen ist Partner und Lieferant der meisten Kunden zu sein, die bereits im Gründungsjahr Kunden waren. Wir werden alles unternehmen, um auch in den nächsten Jahrzehnten ein Servicepartner und Lieferant zu sein, der immer auf dem Stand der Technik seinen Kunden innovative Impulse und beste Produkte liefert.